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Heldentod

Voller Wut und Entrüstung beendet Melbrin Straken Ornelt seinen Bericht an den Burgherren, dem Ihr nichts mehr hinzuzufügen habt. Neben Sir Shernath Mirdarne, dem eingesetzten Burgvogt des Grafen Troda Dariune, sind alle wichtigen Personen der Burgverwaltung in der großen Halle anwesend.

Sir Shernath wühlen die Ausführungen sichtlich auf, er ist schockiert und tief betroffen vom Schicksal des jungen Ritters Sir Jaryk vom Weiler, der in Ausübung seiner Pflicht und im Kampf gegen mordbrennende Barbaren und eine giftmischende Mörderbande den Tod fand.

Da seine Leiche von Euch geborgen werden konnte, findet wenige Tage nach dem Ereignis eine feierliche Beisetzung mit allen laranigefälligen Ehren auf dem Morgath-Feld der Burg Jedes statt.

Die Zeremonie wird vom Burgkaplan Matakea Narrath Yarquane durchgeführt. Styfen, der alte Leibdiener der Familie, ist eigens aus dem beschaulichen Weiler nach Jedes gereist und kann seine Tränen auch in der Öffentlichkeit nicht zurückhalten.

Im Anschluss an die 3-tägige Trauerzeit, die im Lehen Jedes ausgerufen wird, bitten Euch Sir Shernath und Meister Kleve zum Gespräch.

Lord Mirdarne ergreift das Wort:

„Sowohl Meister Kleve als auch ich fühlen uns mitschuldig am Tode des Ritters, da wir es waren, die ihn auf die Mission schickten beziehungsweise ihn nicht davon abhielten. Mehr noch: Nun stehen wir beide tief in Eurer Schuld, Meister Kleve, weil Ihr und Euer ehemaliger Herr seine Waren und vor allem das Leben seines Gildenbruders gerettet habt, ich, weil Ihr einer schrecklichen Mordbande das Handwerk gelegt und sie verjagt habt. Außerdem weiß ich nun um die vermehrte Gefahr, die offensichtlich von den hiesigen Pagaelin-Barbaren für die gesamte Vogtei ausgeht und zu was sie bereit sind.“

Meister Kleve fährt fort:

„Uns ist sehr wohl bewusst, dass Euch durch den Tod Eures Herren sowohl das Lebensziel als auch alle wirtschaftlichen Grundlagen entzogen wurden und als momentane Bewohner von Jedes empfinden wir es rechtens, unseren göttergewollten Lehnsschutz auf Euch auszubreiten. Der Herr Baron und ich haben uns lange über Eure Situation unterhalten und wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass wir Euch Entschädigung und eine lebenswerte Zukunft schuldig sind. Wenn Ihr bereit seid, Lord Mirdarne den Lehnseid zu schwören, sieht unser Angebot wie folgt aus:

Ihr erhaltet sofort 5 Schilling (60p) pro Kopf als Wehrgeld für Euren Einsatz und Eure Verletzungen. Außerdem tretet Ihr als reguläre Soldaten im Rang von Molak in die Dienste der Familie Mirdarne ein. Ich werde so frei sein, etwas Gildenkapital in eine Belohnung umzumünzen, die Euch bei der Erfüllung zukünftiger Pflichten behilflich sein sollte: Auf Kosten der Händlergilde und meiner Wenigkeit wird man Euch eine solide und repräsentative Bewaffnung anfertigen.“

Der Schock der grausamen Ereignisse der vergangenen Tage sitzt Euch noch immer tief in den Knochen und es fällt schwer, den Anblick des toten und geschundenen Körpers Eures Herrn zu vergessen, oder den wilden Hass in den Augen der rasenden Pagaelin-Krieger, oder die Angst in den gebrochenen Augen des gefangenen und gefolterten Händlers - und doch... die Schildmaid der Ehrbaren Sache, die Schirmherrin der Mutigen selbst scheint Euch wohlgesonnen zu sein...

25.3.13 14:42


Interludium

Die völlig verstörten und teilweise geschockten Mitglieder der Zirkustruppe werden in den folgenden Tagen noch durch den Büttel und unter Aufsicht von Straken Ornelt verhört, man kann jedoch keinem weiteren eine Mittäter- oder Mitwisserschaft nachweisen. Aufgrund der schrecklichen Vorfälle kommt es nicht zu einer einzigen Vorstellung und die Truppe reist alsbald wieder ab.

Während Sir Jaryk vom dankbaren Lehnsherren eine permanente Gästekammer angeboten wird, bringt man sein Gefolge weiterhin im Dienstgebäude auf dem Burgfeld unter.

Fast zwei Wochen lang kämpft der Wehrbauer Urien mit seinen ernsten Verletzungen, kann sie schlussendlich aber vor allem durch die tägliche Pflege des Reslava Hamis überwinden. Auch die Verletzungen und Blessuren aller anderen Kämpen heilen zufriedenstellend.

Während dieser Zeit kehren auch die Soldaten der leichten Reiterei wieder auf das Gut zurück und so mancher Dörfler fragt sich, was der eigentliche Grund für ihr merkwürdiges Ausrücken war (normalerweise ist immer nur eine ‚Faust‘ der Reiterei auf Patrouille unterwegs, während die andere im Lehnssitz verbleibt).

27.2.13 08:56


A shower of silver

Auf dem Weg zu seinem Rittervater Sir Vederine durchquert Sir Jaryk vom Weiler und sein Gefolge die große Siedlung Jedes. Da ein starker Regen einsetzt entscheiden sie, erst einmal Unterschlupf in der Dorfschänke „Zum fallenden Turm“ zu suchen.

 Kurz nachdem der ansässige Landherr Sir Shernath Mirdane sich entschlossen hat, die Gruppe als Hilfswachen anzuheuern gibt es einen traurigen Todesfall: Das naive Gänsemädchen Yma hat die Leiche der jungen Felyss in einem nahen Hain gefunden.

Bei den Ermittlungen verjüngt sich der Verdacht auf die gerade eingetroffene Zirkustruppe von Rhondoman dem Roten, einem fahrenden Gaukler und Trickkünstler. Als Urien und Nordis den Messerwerfer Corik aushorchen entbrennt ein Streit und der Mörder attackiert die jungen Männer; der Tiertrainer Larith (und Komplize des Mordes an Felyss) lässt seinen Bären und zwei Kampfhunde auf die Hilfswachen los.

Nach heftigen Kämpfen, in die auch die herbeigeholten Ritter Sir Jaryk, Sir Shernath und Sir Jasyff sowie die Köchin Fralise eingreifen, können alle Tiere und die Übeltäter erschlagen werden.

Der Zirkusbesitzer Rhondoman lässt bei dem Tumult sein Leben, das er gegeben hat, um die beide Hunde so lange es ging zurückzuhalten. Der Freisasse Urien wird lebensbedrohlich verletzt, kann aber in letzter Minute von Sir Jaryk vor dem Verbluten gerettet werden.

Der schuldige Messerwerfer namens Corik hat den Kampf nicht überlebt, sein Komplize Larith hingegen wird im Käfig eingesperrt und zur Schau gestellt und verendet letztlich an seinen Verwundungen.

27.2.13 08:38


Das Vorspiel am Weiler

Das kleine Dörfchen „Weiler“ liegt im Königreich Kaldor in der Vogtei Asolade. Es wird traditionell durch einen Amtmann verwaltet, der als Beamter vom Grafen eingesetzt wird.

Nach vollendeter Knappenzeit kehrt Sir Jaryk, der Sohn des Gutsherren Halvor vom Weiler, nach Hause zurück. Er wurde in einem befreundeten Lehen in den Ritterstand versetzt, sein Sire ist Sir Vederine.

Bei einem Jagdausflug mit Gästen des Gutsverwalters (nämlich dem Landvogt und dessen Herold) kommt es zu einem Zwischenfall: Sir Jaryk schleudert seinen Wurfspeer außergewöhnlich weit ins Buschwerk und verwundet einen der Freisassen, der als Treiber fungierte. Der Dorfbüttel Lemald setzt das Gerücht in die Welt, die Köchin Fralise hätte ihn attackiert.

Der letzte Gutsherr, Halvor vom Weiler (Vater von Sir Jaryk), verstirbt an einer Krankheit. daraufhin lässt der Graf übermitteln, dass er das Gut einem anderen Verwalter anvertrauen wird.

Enttäuscht davon, das Lehen nicht übernehmen zu können, reist der jungen Sir Jaryk ab. Die dubiose Albino-Köchin Fralise und zwei junge Burschen aus dem Dorf (Nordis der Rattenfänger und Urien ein Wehrbauer) schließen sich ihm als Gefolge an.

27.2.13 08:36


For starters: some yummy Retcons

Um die wichtigsten Rahmenbedingungen für das weitere Spiel in der Landvogtei Asolade glattzustellen, müssen wir leider mit ein paar peinlichen (aber notwendigen) Retcons beginnen:

- Das ganze Setting befindet sich nicht in Kanday, sondern im Königreich Kaldor, das im westlichen Teil der Insel Hârn liegt.

- Wichtig für das Alltagswissen der Gemeinen ist die Tatsache, dass Jedes und die umliegenden Lehen sich allesamt in der Grafschaft Oselshire befinden. Weniger wichtig ist die Zugehörigkeit zur Landvogtei Asolade, wobei Jedes die größte Siedlung dieses Gebietes ist.

- Der regelmäßige Jagdbesuch im Weiler war zwar der Landvogt von Asolade, aber er entschied nicht über die Weitergabe des Lehens Weiler. Stattdessen entschied Graf Troda Dariune, welcher seiner Vasallen Weiler nach dem Tod des alten Gutsherren verwalten sollte. Der Graf hätte sich durchaus auch für dessen Sohn Sir Jaryk entscheiden können, tat es aber nicht.

- Zur Zeit der Abreise der Spielergruppe war der Landvogt nur deshalb anwesend, um die Einarbeitung des neuen Verwalters zu begutachten. Die Köchin Fralise wurde nicht durch ihn davongejagt, sondern schlichtweg durch die Leibköchin des neuen Gutsherren ersetzt.

26.2.13 13:35


And so it begins...

Wow, wer hätte gedacht, dass ich nach all den Jahren nochmal die Motivation oder den Wunsch verspüre, unter die Blogger zu gehen.

Unsere initiale Session war anstrengend, aber großartig und äußerst spannend wie ich finde. Mir gefällt die Gruppe der Charaktere sehr gut, weil sie sich ergänzen und ich kann mir diese Konstellation prima im weiteren Verlauf vorstellen. Auf jeden Fall hat mich das lang vermisste P&P so übel angefixt, dass ich nun dabei bin, alle Infos über die Vogtei Asolade zu sammeln (ich bitte Euch übrigens darum, selber nichts darüber zu suchen oder zu lesen!) und die nächste Session auszuarbeiten.

Dieser Blog hat also zusammenfassend nur ein einziges Ziel: er soll unsere Hârnmaster-Kampagne dokumentieren, Ereignisse zwischen den Sessions erläutern und auch den ein oder anderen Plot-Schnipsel und vor allem möglichst viel Flair unseres Spiels verbreiten.

In diesem Sinne: mögen die Spiele beginnen!

26.2.13 09:26





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